Abensberg: Überragender Auftritt von Ivan Fedorenko vom 1. Fuldaer Judo-Club am vergangenen Wochenende. Beim Sichtungsturnier U17 des Deutschen Judo-Bundes sichert er sich als jüngster Jahrgang eine Bronzemedaille. Überhaupt konnten alle fünf Fuldaer Teilnehmer mit der nationalen Konkurrenz gut mithalten und den ein oder anderen Sieg für sich verbuchen. Ein starker Auftritt, der durchaus Hoffnung auf die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft im kommenden Frühjahr weckt.
Am vergangenen Wochenende hatte der Deutsche Judo-Bund seine jungen männlichen Sportler der Altersklasse U17 zum Bundessichtungsturnier nach Abensberg geladen. 131 Athleten aus den Landesverbänden Baden, Württemberg, Thüringen, Sachsen, Rheinland, Pfalz, Saarland, Bayern und Hessen kämpften um einen Podestplatz um sich so dem Bundestrainer für die anstehenden Maßnahmen zu empfehlen.
Herausragend ist dabei das Ergebnis von Ivan Fedorenko, der erneut an seine Erfolge von vor den Sommerferien anknüpfen konnte. Als jüngster Jahrgang ließ er in der Gewichtsklasse -55 kg nichts anbrennen und erkämpfte sich eine Bronzemedaille. Nach einem Freilos in Runde eins schickte er zunächst Moritz Mäder (Judo-Club Schkeuditz) mit einem Fußfeger und Leo Sprau (Judo Verein Speyer) mit einem sehenswerten tiefen Wurf von der Matte. An diesem Tag musste er sich nur im Halbfinale dem starken Roman Pluhatyrov (Leipziger Sportlöwen) durch eine Festhaltetechnik geschlagen geben. Im anschließenden kleine Finale gegen Konstantin Mindiyarov (PSV Eisenach) überzeugte er nach einer kleinen Wertung im Stand mit einem Armhebel im Bodenkampf. Erneut zeigte Fedorenko seine große Technikvielfalt, die ihn seine Kämpfe sehr variabel gestalten lässt.
Aber auch die anderen Fuldaer Starter zeigten einen starken Wettkampf und konnten bei dem hohen nationalen Niveau eines Sichtungsturniers durchaus mithalten und einige Kämpfe gewinnen. Antoni Regula (-66 kg) siegte in drei Begegnungen. Maximilian Michel (-66 kg) ging in zwei Begegnungen als Sieger von der Matte und Ben Hartmann (-55 kg) und Michal Szymanski (-73 kg) konnten je einen Sieg für sich verbuchen.
Trainer Mike Thiel zeigt sich begeistert von der Teamleistung: „Auf einem Bundessichtungsturnier mit derart hohem Leistungsniveau zehn Kämpfe zu gewinnen, ist nicht alltäglich. Ich bin sehr stolz auf die Entwicklung der Jungs, man sieht einen deutlichen Fortschritt über den Jahresverlauf.“

